Über mich

Mein Weg. Meine Wurzeln. Meine Motivation für Frankfurt. 

Ich bin 1978 in Manisa, Türkei, geboren. 1980 kam ich mit meiner Familie nach Frankfurt-Fechenheim. Meine Großeltern hatten hier bereits Fuß gefasst – mein Großvater arbeitete als Koch bei Neckermann. Fechenheim war der Stadtteil meiner Kindheit und mein Zuhause. 

Ich besuchte den Herz-Jesu-Kindergarten, die Freiligrathschule und später, weil es damals wie heute kein Gymnasium in Fechenheim gab, die Helmholtzschule in Bornheim. Nach dem Abitur leistete ich Zivildienst im Kinder- und Jugendhaus Bornheim. 

An der Goethe-Universität habe ich Philosophie, Psychologie und Soziologie studiert und später in Philosophie promoviert. Während des Studiums habe ich im Einzelhandel, Sicherheitsbereich, in der Gastronomie gearbeitet – und viele Jahre als Taxifahrer. Auch war ich als Student selbstständiger Unternehmer in der Personenbeförderung. 

Meine Leidenschaft für Bildung und Soziales zeigte sich früh. Ich führte als junger Erwachsener Trommelkurse im Auftrag der „LAG-Soziale Brennpunkte“ in verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Frankfurt durch und habe auch als Sozialassistent gearbeitet. 
Als Doktorand unterrichtete ich am Lessing-Gymnasium Ethik und Philosophie, später wirkte ich für das BFZ-Süd als Förderschullehrer an der Deutschherrenschule in Sachsenhausen. Für den Träger „KUBI“ war ich als Lern- und Familienhelfer und Erziehungsbeistand eingesetzt, begleitete unbegleitete minderjährige Geflüchtete, war Quartiersmanager in Fechenheim.  
Ich habe in einer Kooperation mit der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und der Carl-Ossietzky-Universität in Oldenburg im Rahmen des Kontaktstudiums zwei Semester zu "Rassismuskritischer Bildungsarbeit" und zu "Mehrsprachigkeit" gelehrt und angehende Pädagogen und Pädagoginnen betreut. Zuletzt habe ich dort Teams in der Teilhabeassistenz aufgebaut und angeleitet und in einem über das Innenministerium geförderten Projekt eine Schulung zu Extremismus und Radikalisierung für alle Mitarbeitenden von Unterkünften für geflüchtete Menschen in Frankfurt am Main entworfen und durchgeführt.
Ich habe für den Verein „SAZ-Rock“ die Geschäftsführung für drei Jugendhäuser übernommen und war operativ in der geschlechtsspezifischen Jugendarbeit tätig. Zu dieser Zeit war ich als Delegierter des Arbeitskreises Frankfurter Jugendhäuser auch Mitglied des Jugendhilfeausschusses der Stadt Frankfurt. Als damaliges aktives Mitglied auch in zahlreichen weiteren sozialen Arbeitsgemeinschaften war ich an der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen und Fachtagen u.a. zum Frauenwahlrecht oder zu geschlechtsspezifischer Jugendarbeit beteiligt. Auch habe ich in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne-Frank Workshops zu "Rassismus und Alltagsprache" durchgeführt. 
Ich habe nach meiner Promotion an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Seminare zu Logik, Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, altindische Philosophie(n) gehalten. 
Ich bin als Prozessbegleiter für Inklusion weitergebildet, habe Weiterbildungen als Resilienz- und Stressmanagementtrainer für Kinder, Erwachsene und auf betrieblicher Ebene absolviert. Ich bin als Präventionsmanager für Radikalisierung und Extremismus weitergebildet und habe weitere Fortbildungen in der Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung absolviert. Zuletzt war ich als Trainer und Coach selbständig tätig.

Heute bin ich Kommunikationsmanager bei der Taxi Frankfurt eG, Vorstandsmitglied des Rhein-Main-Taxi-Verbands und gestalte die Schulungsangebote sowie Öffentlichkeitsarbeit der ältesten Taxi-Zentrale Frankfurts mit. 

Seit fast 20 Jahren engagiere ich mich in der SPD – aktuell als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in Fechenheim und Sprecher der AG Migration und Vielfalt. 

Privat bin ich dreifacher Vater, seit 30 Jahren Sänger und Bassist in einer Rockband und, wenn es die Zeit erlaubt, sportlich aktiv – mit Marathon- und Halbmarathon-Teilnahmen.